


























Vorab möchten wir Prof. Dr. Pitz ganz besonders herzlich für die spontane Übernahme eines Impulsvortrags und seine engagierte Teilnahme an der Podiumsdiskussion danken, die durch eine kurzfristige Absage notwendig wurde.
Der engagierte Austausch, der mehr als 80 engagierten Teilnehmer:innen mündet in der Erkenntnis: Aus Patientensicht ist die Notfallversorgung ein komplexes System verschiedener Leistungserbringer mit unklaren Schnittstellen, was die Wahl des richtigen Ansprechpartners erschwert. Diese Komplexität resultiert aus einer organisatorischen und rechtlichen Fragmentierung über verschiedene Sozialgesetzbücher (SGB V, SGB XI) sowie Zuständigkeiten von Ländern und Kommunen, insbesondere bei Rettungsdiensten und Leitstellen. Innerhalb des SGB V besteht zudem eine Sektorentrennung zwischen ambulanter, stationärer und Transportversorgung. Dies führt zu Problemen wie der realitätsfernen Finanzierung des Rettungsdienstes, die an einen Transport gekoppelt ist, und der unzureichenden Notfallverfügbarkeit von Pflege- und Sozialdiensten.










































Diese und weitere Fotografien stellen wir Ihnen gerne hier in großer und kleiner Auflösung zur Verfügung. Die Fotografien dürfen unter Beachtung des auf den Aufnahmen angegebenen Copyright-Hinweises sehr gerne für eigene Zwecke verwendet werden.
„Zukunftsfähige Notfallversorgung erfordert eine sektoren- und bundeslandübergreifende Zusammenarbeit. Die Notfallreform muss dafür die Grundlagen schaffen; sie wird von den Beteiligten in der Metropolregion Rhein-Neckar dringend erwartet.“, fordert Prof. Dr. Hager, Professor of healthcare management SRH Fernhochschule – The Mobile University und stellvertretender Vorsitzender der Gesundheitsplattform Rhein-Neckar e.V.
Prof. Dr. Lutz Hager
© Gesundheitsplattform Rhein-Neckar
„Der Pessimist ist nur der Optimist mit Erfahrung“, so Prof. Dr. Andreas Pitz, Professor für Sozial-, Gesundheits- und Non-Profit-Recht bei Hochschule Mannheim, Geschäftsführer der Integrierten Leitstelle Mannheim, Podiumsteilnehmer und Referent des ersten Impulsvortrages des Abends.
„Reformbemühungen zielen auf eine integrierte Patientensteuerung durch die Verzahnung der Notrufnummern 112 und 116117. Die Umsetzung wird jedoch durch die fehlende durchgehende Verfügbarkeit der Dienste und die getrennte organisatorische Verantwortung für die Leitstellen erschwert. Zukünftige Lösungsansätze erfordern eine Klärung der Sicherstellungsaufträge in der ambulanten Versorgung und Pflege sowie möglicherweise die Etablierung regional organisierter Akutnetzwerke zur Gewährleistung einer verbindlichen Steuerung.“
„Wir stehen an einem Punkt, an dem Technik nicht mehr das Problem ist – sondern die fehlende Verbindung zwischen den Beteiligten. Genau da müssen wir ansetzen.“ fasst Patrick Eder, Innovationsmanager für Digitales Notfallmanagement ZTM, Doktorand Universität Heidelberg, Dozent Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Karlsruhe und Rettungsassistent, Podiumsteilnehmer und Referent des zweiten Impulsvortrages, zusammen.
(v.l.n.r.) Patrick Andreas Eder, Prof. Dr. Andreas Pitz, Nadia Mussa
© Gesundheitsplattform Rhein-Neckar
Nadia Mussa, Leiterin der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg, Vorstandsmitglied der Gesundheitsplattform Rhein-Neckar e.V. und Podiumsteilnehmerin des Abends, sieht vor allem bei der Steuerung Handlungsbedarf: „Wir haben kein Ressourcenproblem. In vielen Fällen wird der Rettungsdienst gerufen, obwohl keine bedrohliche Lage für die Patientinnen und Patienten besteht. Die Menschen müssen von Anfang an dort versorgt werden, wo ihnen am besten geholfen werden kann. Deshalb benötigen wir Integrierte Notfallzentren und Konzepte zur digitalen Ersteinschätzung in der ambulanten Versorgung.„
(v.r.n.l.) Nadia Mussa, Hubert Foster, Patrick Andreas Eder
© Gesundheitsplattform Rhein-Neckar
„Die Reform der Notfallversorgung wurde so lange hinausgezögert bis sie nun aufgrund der Dringlichkeit selbst zum Notfall geworden ist.“, meint Dr. Andreas Bartels, Facharzt und Mitglied des Vorstands der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, Mainz; Facharzt für Anästhesiologie und Podiumsteilnehmer an diesem Abend.
(v.r.n.l.) Dr. Andreas Bartels, Matthias Ecker
© Gesundheitsplattform Rhein-Neckar
„So wie es ist, kann es nicht bleiben. Es braucht einen mutigen Gesetzgeber, um nachhaltige Lösungen und Angebote zu schaffen„, fasst Monika Fenzau, die Moderatorin des Abends und Mitglied der Gesundheitsplattform Rhein-Neckar e.V., zusammen.
Monika Fenzau
© Gesundheitsplattform Rhein-Neckar
Und last but not least möchten wir unserer Gastgeberin, Verena Eisenlohr – Partnerin bei Rittershaus Rechtsanwälte Steuerberater PartmbB und Vorstandsmitglied der Gesundheitsplattform Rhein-Neckar e.V. – ganz herzlich danken. Wir freuen uns sehr, dass wir die „Podiumsdiskussion zum Jahresende“ wieder in den beeindruckenden Räumlichkeiten der Kanzlei Rittershaus durchführen durften – eine großartige Atmosphäre für lebendige Gespräche und wertvollen Austausch!
Wir sind überzeugt: Formate wie dieses tragen entscheidend dazu bei, unsere Gesundheitsregion zu stärken und die Vernetzung der Leistungserbringer in der Rhein-Neckar-Region weiter voranzubringen.
Schon jetzt freuen wir uns auf die nächste Podiumsdiskussion im Jahr 2026!
Hier finden Sie rückblickend die GPRN-Podiumsdiskussionen in den Räumen von Rittershaus PartmbP in Mannheim. Wir informieren Sie, wie gewohnt, zeitnah über die üblichen Kanäle wann hier die nächste Veranstaltung stattfindet. Wir freuen uns über Ihren Besuch!
Podiumsdiskussion & Networking am 28. Oktober 2025 um 17.00 Uhr in Mannheim.
Die Gesundheitsplattform Rhein-Neckar lädt zur Veranstaltung Notfallreform – Einblicke aus der Rhein-Neckar-Region ein. Über dieses gesundheitspolitisch relevante Thema referieren und diskutieren fachlich einschlägige und namhafte Referent:innen am 28. Oktober 2025 um 17.00 Uhr in den schönen Räumen der Kanzlei RITTERSHAUS Rechtsanwälte zu Fragen wie z.B.:
- Welche Bausteine einer Reform der Notfallversorgung werden als wissenschaftliche Empfehlung diskutiert und wie ist der Stand der politischen Diskussion in Bund und Ländern?
- Wie blickt die Metropolregion auf die Reform der Notfallversorgung? Mit Fokus auf die Strukturen und den Zugang, auf den Rettungsdienst und die Digitalisierung, wie z.B. Telenotarzt und grenzüberschreitende Kooperationen.
Präsenzveranstaltung
28. Oktober 2025
17.00 bis ca. 19.00 Uhr
Zu Gast bei:
RITTERSHAUS Rechtsanwälte PartmbB
Die Teilnahme ist kostenfrei und offen für Gäste.
Agenda:
16.30 Uhr
Einlass
Come Together
17.00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Eberhard Wille, Vorstandsvorsitzender Gesundheitsplattform Rhein-Neckar e.V.
17.05 Uhr
Impulsvortrag „Bausteine einer Reform der Notfallversorgung“
Dr. Sonja Optendrenk, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege.
17.35 Uhr
Podiumsdiskussion, Teil 1 „Wie blickt die Metropolregion Rhein-Neckar auf die Reform der Notfallversorgung?“
Strukturen und Zugang, INZ / „gemeinsamer Tresen“
- Dr. Sonja Optendrenk, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege
- Nadia Mussa, Leiterin Techniker Krankenkasse Landesvertretung Baden-Württemberg; Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Gesundheitsplattform Rhein-Neckar e.V.
- Dr. Andreas Bartels, Facharzt und Mitglied des Vorstands der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz I Mainz; Facharzt für Anästhesiologie
Moderation
Dipl. Pol. Monika Fenzau, Managing Director Fenzau & Company
18.00 Uhr
Impulsvortrag „Digitalisierung in der Notfallversorgung“
Patrick Eder, Innovationsmanager für Digitales Notfallmanagement, ZTM
18.05 Uhr
Podiumsdiskussion, Teil 2 „Wie blickt die Metropolregion Rhein-Neckar auf die Reform der Notfallversorgung?“
Rettungsdienst und Digitalisierung
- Patrick Eder, Innovationsmanager für Digitales Notfallmanagement ZTM
- Dr. Sonja Optendrenk, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege
- Nadia Mussa, Leiterin Techniker Krankenkasse Landesvertretung Baden-Württemberg; Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Gesundheitsplattform Rhein-Neckar e.V.
- Dr. Andreas Bartels, Facharzt und Mitglied des Vorstands der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz I Mainz; Facharzt für Anästhesiologie
Moderation
Dipl. Pol. Monika Fenzau, Managing Director Fenzau & Company
18.25 Uhr
Schlussworte
Verena Eisenlohr, Partnerin Rittershaus Rechtsanwälte Steuerberater PartmbB
18.30 Uhr
Get Together
Fingerfood und Gespräche
Impulsvorträge
Dr. Sonja Optendrenk
Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (© Familie.Hessen.de)
Patrick Eder
Innovationsmanager für Digitales Notfallmanagement ZTM, Doktorand Universität Heidelberg, Dozent Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Karlsruhe und Rettungsassistent
„Notfallversorgung darf kein Flickenteppich sein. Wir brauchen eine digitale Rettungskette, die Systeme verbindet statt trennt – interoperabel, erprobt und evaluiert. Nur so schaffen wir den Sprung von Insellösungen zu echter Versorgungsqualität und -sicherheit."
Podiumsdiskussion
Weiterhin auf dem Podium in Teil 1 und 2 vertreten:
Nadia Mussa
Leiterin Techniker Krankenkasse Landesvertretung Baden-Württemberg; Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Gesundheitsplattform Rhein-Neckar e.V.
„Eine wirksame Notfallreform gelingt nur unter Berücksichtigung des Rettungsdienstes, einer standardisierten Ersteinschätzung des Behandlungsbedarfs und einer flächendeckenden Etablierung Integrierter Notfallzentren (INZ). Der Ausbau der elektronischen Patientenakte (ePA) bildet dabei die Grundlage, um Gesundheitsdaten sektorenübergreifend verfügbar zu machen."
Moderation
Veranstaltungsort





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Registrierungen (69)
Olaf Gnade
Berater / Urban Innovation e.V.
Dipl. Volksw. Monika Wille
Dr. Philipp Lautenschläger
Mona Brenmöhl
Praktikantin / Techniker Krankenkasse
Daniel Kaiser
Director Digital Solutions / vitagroup
Prof. Dr. Lutz Hager
Nadia Mussa
Leiterin der Landesvertretung Baden-Württemberg / Techniker Krankenkasse
Andrea Bergbold
Inhaberin / Andrea Bergbold Kommunikationsberatung
Dr. Rolf-Ulrich Schlenker
Stv. unparteiisches Mitglied / G-BA
Professor Dr. med. Hans-Jürgen Hennes
Medizinischer Geschäftsführer / Universitätsklinikum Mannheim
Petra Regelin
Geschäftsführerin / Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz
Verena Osterkamp
Head of Market Access & Health Policy / Roche Diagnostics Deutschland GmbH
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REDCOM Group
Geschäftsführender Vorstand Johann W. Wagner
Geschäftsführer / Haus Bethanien
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CEO / LillianCare GmbH
Prof dr med Dieter Schilling
Chefarzt / Brüder Klinikum Julia lanzv
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Referatsleiter Ambulante Versorgung / Verband der Ersatzkassen e. V. - Landesvertretung Rheinland-Pfalz
Dr. med. Christine Burkardt
Monika Fenzau
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Patrick Obernesser
Jörn Simon
Landesvertretungsleiter RLP / Techniker Krankenkasse
Jochen Hudecek
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Prof. Dr. Andreas Pitz
Geschäftsführer / Integrierte Leitstelle Mannheim
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Dipl. Kfm. Sonja Witte
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Dr. Andreas Gather
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Anna Hildebrandt
Miguel Turunc
Martin Faust
Leiter Rehabilitation und stat. Psychiatrie / AOK Rheinland.Pfalz/Saarland
Dr. Rainer Saurwein
Leiter Abteilung Eigeneinrichtungen / Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz
Jasmin Dücker
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Dieter F. Märtens
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Dr. Sandra Meinzer
Geschäftsführerin / MVZ Mannheim Mitte
Dr. Eveline Häusler
Professorin / Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Melanie Rottländer
Referentin Gesundheitspolitik / TK-Landesvertretung BW
Werner Stalla
Geschäftsführer / SRH Gesundheit GmbH
Michael Neudeck
Heiner Averbeck
Christina Pitz
Dr. Eberhard Spanuth
Prof. Dr. Achim Weizel
Stadtrat / Gemeinderat Mannheim
Sascha Stumpf
Stv. Geschäftsführer / AOK Baden-Württemberg Bezirksdirektion Rhein-Neckar-Odenwald
Achim Fischer
Beauftragter für Landesangelegenheiten / Stadt Heidelberg





